SCHOLL, Eva: Bericht über Lasius neglectus in einem Wohnblock in Nürnberg. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Entomologie und Acarologie (DGMEA e.V.) mit dem Schwerpunktthema Drosophilidae beim Gesundheits- und Umweltdepartment (GUD) der Stadt Zürich (CH) 7.- 9. Oktober 2010
BERICHT ÜBER DIE „VERNACHLÄSSIGTE“ AMEISE LASIUS NEGLECTUS (VAN LOON ET AL. 1990) IN EINEM WOHNBLOCK IN NÜRNBERG
Eva Scholl, Schädlingsbiologie Scholl+Partner, Neunkirchener Str. 116, 90469 Nürnberg ephaS@t-online.de; www.schaedling-biologie.info Das Auftreten dieser als polygyn und kältetolerant bekannten Ameisenart, die mit Blumen-kübeln, Erde oder Schnittmaterial verbreitet wird, die anfangs für L. alienus gehalten wurde, und die L. niger verdrängt, ist in Deutschland seit 1970 bekannt. In einem 8-Parteien-Haus (Bauzeit Mitte 1990-er Jahre) in Mittelfranken wurde sie ab 1998 zunehmend lästig. Eine Fachfirma hatte sie als „Pharaoameisen bekämpft“. Das Gebäude hat mit mehreren Nachbarhäusern eine gemeinsame Heizung.
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