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7. Internationaler Fach-Kongress über städtische Schädlinge

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Die Bandbreite städtischen "Ungeziefers" im In- und Ausland reicht von Ameisen, Stubenfliegen, Mücken, Termiten, Kakerlaken, Wanzen und Spinnen über Skorpione und Nager bis hin zu Fledermäusen. Das Programm der ICUP deckt die gesamte Palette abdecken. Weitere Themen sind die globale Gesetzgebung, Insektizid-Resistenz und die zukünftige Entwicklung der Erforschung städtischer Schädlinge und ihrer Bekämpfung.

Neben den Plenarsitzungen gab es Fach-Workshops. Am 8. August wurde das Wissen über Schädlinge in städtischer Umgebung und ihre Bekämpfung auf den neuesten Stand gebracht. Bei den Workshops am 9.-10. August ging es um Schädlinge in historischen Gebäuden.

Am Rande des offiziellen Programms gab es ausreichend Zeit für informelle Gespräche zwischen Delegierten.

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© ICUP 2011

 
SCHOLL, Eva: Rückkehr der Bettwanzen in deutsche Haushalte.

SCHOLL, Eva:  Rückkehr der Bettwanzen in deutsche Haushalte.  Mauersegler 1/2010, S. 10-11

In den Industrieländern waren sie seit Jahrzehnten kein Thema mehr: Bettwanzen! Bei uns waren sie und die Methoden, sich dagegen zu wehren, in Vergessenheit geraten.

Das Ende des Befalls in den Industrienationen wurde dem Einsatz des Insektenvernichtungsmittels DDT (in der EU verboten) zugeschrieben. In Wirklichkeit erlosch das Vorkommen bereits einige Jahre vorher. Warum, ist eine offene Frage, die aber hochaktuell ist. Ein Beispiel: In einem australischen Lernkrankenhaus-Wohnheim mit 352 Zimmern wurde die Entwicklung einer stabilen Bettwanzen-Population trotz Bekämpfung dokumentiert. Im Mai 2001 war in einem Zimmer ein Bettwanzenbefall gemeldet und konventionell bekämpft worden. Das heißt, lediglich im offensichtlich befallenen Zimmer wurde bekämpft. Im Laufe der folgenden zwei Jahre gab es dann noch mehrere Schädlingsbekämpfungseinsätze im Wohnheim. Die Verwaltung meldete in immer mehr Räumen einen Bettwanzenbefall.

Die Bekämpfung erfolgte weiterhin rein symptomatisch. Das Ergebnis: Nach Ablauf von zwei Jahren hatte sich der Bettwanzenbefall auf 20 Prozent aller Zimmer ausgedehnt! In Südaustralien gab es innerhalb von vier Jahren (2001–2004) eine 250- bis 700-fache Zunahme der Bettwanzenfälle.

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SCHOLL, Eva.: Zeckenschutz - was jeder tun kann

SCHOLL, Eva.: Zeckenschutz - was jeder tun kann. Mauersegler Nr. 1/2008, S. 10f

Zeckenschutz – was jeder tun kann    

Ansätze für die Gegenwehr:

Persönlicher Schutz – vor dem Freilandbesuch

  • Helle Kleidung
  • Socken über die Hosenbeine ziehen
  • Ärmel, Kragen dicht
  • Schuhe/Oberbekleidung mit Permethrin behandeln
  • herausragende Hautpartien evtl. mit Repellent behandeln
  • frühzeitiger Toilettenbesuch (bewahrt u. U. vor dem späteren Gang "ins Gebüsch")
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Schädlingsbiologie Scholl+Partner | Eva SCHOLL, Dipl.-Biol./Schädlingsbiologie | Nürnberg | Tel: 0170 - 723 2790 | 0911 - 433 1374 |  ephaS(at)t-online.de 

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